Aktuelle Ausstellungen und Aktionen

Carl Vetter's Handlungskonzepte ...

... raumbezogen und audio-visuell

Carl Vetter entwickelt raumbezogene und audio-visuelle Handlungskonzepte, vielfach mit Naturmaterialien, in und für Landschafts- und Kulturräume. Seit 1978 Ausstellungen, Rauminstallationen, Lichtaktionen und Steinklangaktionen in verschiedenen Landschaftsräumen im In- und Ausland. (Einzelausstellungen [...] und Ausstellungsbeteiligungen [...])

 

'Extra 01', Akademie der Künste Sachsen-Anhalt e.V., Halle/Saale
03/2018
Extra 01
Freitag, 02.03.2018, 20 Uhr, Akademie der Künste Sachsen-Anhalt e.V., Halle/Saale
'Kirch - Leuchten', Feldsteinkirche, Langenapel
01/2018
Kirchleuchten
13. und 20. Januar 2018 in der Feldsteinkirche in Langenapel (Salzwedel)
'erdnah', Haus am Wasser, Bremen
11/2017
erdnah
4. - 26. November 2017, Do-So, 15-18 Uhr, HAUS AM WASSER, Bremen-Vegesack
'on the borderline Burren calling', Aughinish, Co. Clare, Irland
08/2017
On the borderline
Burren calling

27. August 2017, 6:30 p.m. Aughinish, Co. Clare, Irland
'IN BETWEEN - ZWISCHEN - WELTEN', Galerie Haselhorst
06/2017
In Between
Zwischen-Welten

10. Juni 2017, 15:00 Uhr, Galerie Haselhorst, Haselhorst/Diesdorf

 

Carl Vetter:

Natur als etwas Objektives

"Natur als etwas Objektives ist Anlaß zu permanenter Selbstbefragung, wird zur Orientierung für meinen Standort. Handeln im Einklang mit Natur, hinweisen mit Dingen aus der Natur, respektieren und einfügen in das Gegebene. Der konkrete Ort ist nicht isoliert zu sehen, sondern Teil des Ganzen, steht beispielhaft für das Ganze."

Absicht

"Meine Absicht ist, an Natur Zusammenhänge aufzuzeigen, Beispiele zu suchen für Räume und Einheiten, durch Handeln der Natur näherzukommen, unmittelbar Verbindung aufzunehmen."

Unmittelbarer Dialog

"Eigenaufnahmen, unmittelbarer Dialog zwischen Künstler und Natur. Näherbringen durch Gegenüberstellen und Einfügen von Hand, Kopf oder anderen Körperteilen. Die Natur soll nicht verändert werden. Sie soll geschont werden aus Respekt."

Wieder-Näherkommen

"Kein Zurück zur Natur - aber ein Wieder-Näherkommen durch Sichaussetzen, sich selbst als Teil von und in Natur erfahren, ein Vergewissern der eigenen Existenz an Natur. An Ursprüngliches erinnern wollen. Ich will keine Behauptung in die Landschaft stellen, sondern mich „einklinken“; zumindest für eine Weile wieder im Einklang mit dem Ganzen sein. Ausgehend von einem DAAD Stipendium (1979/1980) hat sich im Laufe der Jahre das Konzept entwickelt, mich mit einjährigem Abstand wieder der gleichen Landschaft zu stellen (Westküste, Aughinish, Galway Bay und The Burren).

Gehen - beobachten - einfühlen

- Gehen - sich allmählich dem Umfeld nähern bei Tag und Nacht - beobachten - sich einfühlen – vom Ort führen lassen - Ideen aus der Landschaft herauslesen - mit meist natürlichen Materialien respektvoll reagieren.

Der innere und äußere Raum

Der innere und äußere Raum - über den äußeren zum inneren, vom Real- zum Vorstellungs- und Denkraum gelangen. Über die körperliche zur geistigen Auseinandersetzung kommen. Allmähliches Erkennen des Vorgegebenen mit allen Sinnen (Anmutung, Dimensionen, Formen, Farben, Materialien, Licht und Schatten, Geräusche), Herantasten, Entwickeln der Idee, dann eingreifen, verändern, verdeutlichen. Jeder Raum verlangt ein ihm gemäßes Reagieren, sei es durch Einbeziehen, Aufgreifen des Vorhandenen, Vorgegebenen, sei es durch Gegenarbeiten. Zeit zum Erkennen, Entwickeln, Ausführen -
Zeit für den Betrachter sich einzufinden, einzulassen, sich zu erfahren.
Es geht mir um das direkte, im Raum sein, beim Umhergehen den realen Raum durch sich "hindurch" spüren - ein Dialog zwischen dem Betrachter und dem Raum. Der konkrete, materielle Raum ist die Vorgabe für den Denk- und Vorstellungsraum. Der Betrachter bringt sich selbst mit ein, er wird ein Teil des Ganzen.

Adresse

  • Carl Vetter
  • Appeldornstraße 3
  • 29410 Salzwedel

Kontakt

  • Phone: +49(0) 39038 90 60 87
  • Mail: carl-vetter[at]t-online.de